Leye Adenle

Leye Adenle

London

Leye Adenle ist ein nigerianischer Krimi- und Thrillerautor und bekannt für seine spannungsgeladenen Geschichten, die die Abgründe der menschlichen Natur ausloten und u. a. in Schlüsselorte (InterKontinental, 2023), Lagos Noir (Akashic Books, 2018) und Sunshine Noir (White Sun Books, 2016) veröffentlicht wurden. Zügel der Macht gewann 2016 den Prix Marianne; seine Kurzgeschichte The Assassin war 2017 auf der Shortlist des CWA Short Story Dagger. Knallharter Realismus und lebhafte Beschreibungen, die die vielschichtigen Lebensrealitäten der von Außenstehenden oft missverstandenen nigerianischen Gesellschaft einfangen, machen Adenles Schreiben aus. Seine Romane thematisieren Korruption, Ungleichheit und Gewalt, beleuchten aber gleichzeitig die Menschlichkeit ihrer Figuren und deren Entscheidungen unter widrigen Umständen. Er ist ein Verfechter von Geschlechtergerechtigkeit, und das spiegelt sich auch in seinen Texten wider, die sich häufig den Erfahrungen von Frauen in der nigerianischen Gesellschaft widmen.

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Bücher

Schlüsselorte

Fiston Mwanza Mujila (Hrsg.)

Fiston Mwanza Mujila ist ein Schriftsteller, ein Kurator, ein Herausgeber, ein Vermittler der Literatur der afrikanischen Diaspora in Europa – und nicht zuletzt ein Leser. Ihn treibt die Neugierde, die Erkenntnissuche und die Lust an Sprachen und Weltvorstellungen der „Anderen“ an.

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Zügel der Macht

Leye Adenle

Düster, fesselnd und schwer aus der Hand zu legen, taucht Zügel der Macht in die dunkle Seite von Lagos ein, mit einer Erzählstruktur, die sich frisch anfühlt, und einer unglaublich eindringlichen Atmosphäre. Eine willkommene Abwandlung des modernen Thrillers.«

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Presse


  • Fiston Mwanza Mujila ist ein Schriftsteller, ein Kurator, ein Herausgeber, ein Vermittler der Literatur der afrikanischen Diaspora in Europa – und nicht zuletzt ein Leser. Ihn treibt die Neugierde, die Erkenntnissuche und die Lust an Sprachen und Weltvorstellungen der „Anderen“ an.


    –– Cornelia Wilß , Faust Kultur

  • Fiston Mwanza Mujilas Verhältnis zum Schreiben ist dicht und komplex, über die Mündlichkeit bis zur Musikalität. Er knetet die Sprache durch und zerreibt sie dann in alle Richtungen, um seine Worte zu Papier zu bringen.


    –– Zoé Varier , France Inter

  • Dass Fiston Mwanza Mujila mit Versatzstücken seiner Kindheit spielt, eigene Eindrücke und Überlieferungen mischt und sich in der poetischen Verarbeitung des Materials alle Freiheiten nimmt, ist seiner Literatur von Anfang an eingeschrieben.


    –– Salzburger Nachrichten

  • Wenn sie Literatur zum Anhängsel von Identität macht, ist die Debatte um Identität und Literatur aus dem Ruder gelaufen. Das gibt Fiston Mwanza Mujila in einer Pointe seines Romans „Tanz der Teufel“ zu verstehen.


    –– Niklas Bender , Frankfurter Allgemeine Zeitung

  • Fiston Mwanza Mujila zu lesen ist keine alltägliche Erfahrung. Es bedeutet, einen Cocktail der Menschheit bis auf den Bodensatz auszutrinken, alle Aromen zu akzeptieren, scharf, bitter, süß, widerlich, süß, sauer, sauer, scharf und sie dann auf das Gehirn einwirken zu lassen,


    –– Nicolas Michelle , Jeune Afrique

  • 14 Erzählungen, wie Fotografien eines einzigartigen urbanen Raums.



  • Ich schreibe wie ein Musiker. Ich glaube, dass ich von afrikanischen mündlichen Kulturen inspiriert bin. In Afrika gehören die Musik und die Geräusche zur Architektur. Überall ist es oft laut, es gibt Musik, es gibt Kirchen. Die Stadt lebt. Deshalb finde ich es wichtig, eine musikalische Welt zu bauen, um zu beschreiben die Realität.


    –– Fiston Mwanza Mujila

  • Düster, fesselnd und schwer aus der Hand zu legen, taucht Zügel der Macht in die dunkle Seite von Lagos ein, mit einer Erzählstruktur, die sich frisch anfühlt, und einer unglaublich eindringlichen Atmosphäre. Eine willkommene Abwandlung des modernen Thrillers.«


    –– The Crime Review